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Kassensysteme und Benutzerdokumentationen
Kassensystem Benutzerdokumentation prüfen
Jeder Autor von Bedienungsanleitungen geht mit einer gewissen „Betriebsblindheit“ an seine Texte heran und auch neigt dazu, Fehler zu übersehen oder zu überlesen, da sie ihm allzu vertraut sind. Deshalb wird der Entwurf einer Benutzerdokumentation für Kassensysteme einem geeigneten Personenkreis zur Revision, d. h. Zur Korrektur und Begutachtung vorgelegt. Die Gutachter sollten aus den Bereichen Vertreib/Marketing, Schulungsbereich, Entwicklungsabteilung, Qualitätssicherung herangezogen werden. Weiter sollte ein anderer Handbuchautor, der nicht an der Entwicklung dieses Handbuches beteiligt war, an der Revision teilnehmen. Wünschenswert für ein solche Revision wären auch Testpersonen oder Pilot Kunden aus dem Kreis der zukünftigen Benutzer eines Kassensystems.
Diese Personen überprüfen die Korrektheit des Entwurfes. Dabei muss zwischen der Sprachlichen Korrektheit und der sachlichen Korrektheit unterschieden werden. Sprachliche Korrektheit besteht in der korrekten Rechtschreibung und Einhaltung der Grammatikregeln. Sachliche Korrektheit ist dann gegeben, wenn die Beschreibung mit dem tatsächlichen Sachverhalt übereinstimmt.
Ein weiteres Kriterium, das zu prüfen ist, ist die Vollständigkeit des Entwurfes. Auch die Vollständigkeit wird unter den zwei Aspekten, formale und inhaltliche Vollständigkeit überprüft. Formale Vollständigkeit ist gegeben wenn alle Bestandteile der Benutzerdokumentation für Kassensysteme (Verzeichnisse, Texte, Abbildungen, Anhänge etc.) vorhanden sind. Zur sachlichen Vollständigkeit gehört, dass alle Systemkomponenten, die zum Gegenstandsbereich des Handbuches gehören, beschrieben werden und sie soll sicherstellen, dass alle Informationen im Handbuch enthalten sind, die die vorgesehenen Benutzer/Leser benötigen. Dieses Kriterium kann besonders gut durch spätere Benutzer der Benutzerdokumentation für ein Kassensystem überprüft werden.
Wichtiger Faktor bei der Beurteilung eines Handbuches ist dessen Verständlichkeit.
– Der Wortschatz muss an die Kenntnisse der Benutzer/Leser angepasst sein. Neue unbekannte Fachbegriffe müssen definiert sein, und der Leser muss sie finden können.
– Der Satzbau muss das Verständnis erleichtern. Häufungen von langen verschachtelten Sätzen führen zu schwer verständlichen Textpassagen, die mehrfach gelesen werden müssen, um verstanden zu werden. Der Satzbau sollte in der Regel einfach sein.
– Informationen müssen in der richtigen Reihenfolge dargestellt sein, d. h. in einer Reihenfolge, in der sie zum Verständnis benötigt werden. Dabei sollte mit einfachen Sachverhalten angefangen werden und der Schwierigkeitsgrad allmählich gesteigert werden.
– Erläuterungen abstrakter Sachverhalte werden in einer Benutzerdokumentation für Kassensysteme anhand von Beispielen konkretisiert. Für das Verständnis ist es günstiger mit einfachen Beispielen zu beginnen und spiralförmig die Beschreibung zu erweitern.
– Die Lesbarkeit und damit die Verständlichkeit eines Textes in einer Benutzerdokumentation für Kassensysteme hängt unter anderem von folgenden Faktoren ab:
- der Länge der verwendeten Wörter,
- der Länge der verwendeten Sätze,
- der Struktur der verwendeten Sätze.
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